Oliver Lauberger

Oliver Lauberger

Oliver Lauberger, Wirtschaftswunderkind. Ich pendle zwischen Offenbach und München und komme viel herum – nicht nur räumlich, auch sozial. Meine Eindrücke dabei fotografiere ich, privat und beruflich.

1989 – rote Plastik-Kleinbildkamera

Ein Geburtstagsgeschenk. Zuerst knipse ich nur im Urlaub. Es macht immer mehr Spaß und ich fange an, den banalen Alltag zuhause oder auf der Arbeit festzuhalten.

1991 – Second-Hand Konica Spiegelreflex

Meine Ansprüche an die Bildqualität wachsen – und ein Freund schenkt mir seine alte Spiegelreflexkamera. In einer WG mit einem Profifotografen lebend erlerne ich von ihm Schritt für Schritt die Grundlagen der Fotografie. Das Fundament ist gelegt.

Die 90er – Theorie und Praxis

Die fotografische Entwicklung nimmt Fahrt auf. Zu meiner Ausrüstung kommen nach und nach ein zweites Gehäuse, diverse Objektive und Zubehör. Durch mein Studium habe ich Zugang zu einem Fotolabor und viele interessante Projekte im Bereich Reportage und Dokumentation – meine Hausarbeiten und Referate werden mehr und mehr Fotoprojekte. Außerdem besuche ich an der Fachhochschule Frankfurt zahlreiche Seminare zu fotografischen Themen: von Bildgestaltung über Bildkomposition bis hin zu Entwicklung und Vergrößern der Bilder in der Dunkelkammer.

Besonders wertvoll in der Zeit: Der Austausch mit anderen Fotografinnen und Fotografen.

Ende der 00er – es wird es digital

Die digitale Fotografie ist aus den Kinderschuhen: Kameras werden erschwinglicher, die Bildqualität immer besser. Ich lege mir eine kleine Digicam zu. Alles noch ein wenig Spielzeug bis schließlich die ersten handlichen Systemkameras mit wechselbaren Objektiven kommen – genau, was ich suche! Seitdem fotografiere ich mit spiegellosen Kameras, ein kurzes Intermezzo mit einer digitalen Spiegelreflexkamera geht schnell wieder zu Ende: zu schwer, zu unhandlich, zu unbequem.

Aktuell fotografiere ich meistens mit einer praktisch kleinen SONY Alpha 5000 und einem manuellen 28mm-Objektiv, wenn es unhandlicher sein darf mit einer SONY Alpha 6000 und ein paar modernen und alten Objektiven.

Zum Spaß und für den Job

Ich bin kein Berufsfotograf. Aber Fotografie war immer ein wichtiger Teil meiner Arbeit: Als Schreiner und Möbelgestalter für die Kataloggestaltung und Werbung. Im Sozialarbeitstudium für Reportagen, Dokumentationen. Mein Wissen bei Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ehrenamtlich und bei meinem derzeitigen Arbeitgeber für Webseiten, Publikationen, PR und auf Veranstaltungen.

Privat fotografiere ich neben Projekten und Portraits hauptsächlich Alltägliches, Banales – da, wo ich gerade bin, und das, was ich gerade sehe.

Projekte und Ausstellungen

  • 2019 / 2018 Ausstellungen im Rahmen des Fotolabs der Offenbar in Offenbach
    https://offenbar-offenbach.de
  • 2018 / Daily Kellerfenster / Jeden Tag ein Kellerfenster aus Offenbach. Every day a basement window from Offenbach, Germany.
    Link zu Instagram: https://www.instagram.com/daily_kellerfenster/
  • 2017 / Ausstellung „Abbild Frankfurt – Fotografie“
    Fünf Fotografinnen und Fotografen im Be Poet Aktionsraum in Frankfurt am Main http://www.bepoet.de/?p=1035
  • 2015 / Videoinstallation „Mainfließen“
    Auf der Jubiläumsveranstaltung „Gold oder Silber – 20 Jahre Fritz deutschlanD in Rödelheim“ http://www.fritzdev.de/goldodersilber2015.html
  • 2014 / Videoinstallation „Neue Musik, altes Berlin“
    Im Rahmen der „Hirondelle – Interims Atelier 2014“ http://www.kunstheier.de/hirondelle.html

Veröffentlichungen (Auszug)

  • Harvard Art Museums / Index-02 / Cambridge 2013
  • Inge Dr. Gotzmann / Klötze und Plätze: Wege zu einem neuen Bewusstsein für Großbauten der 1960er und 1970er Jahre / Bonn 2012
  • Div. Online-Veröffentlichungen (BFFS – Der Bundesverband Schauspiel https://www.bffs.de, Amtrak https://www.amtrak.com …)